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Hilfe, ich habe Angst!

9. Mai
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Juni

Wenn Angst uns überrollt, kann es sich anfühlen, als würde die Welt zusammenbrechen.

Plötzlich rast das Herz, die Gedanken überschlagen sich und der Körper gerät in Alarmbereitschaft. Vielleicht kennst du das Gefühl von Ohnmacht, Kontrollverlust oder innerer Unruhe. In solchen Momenten scheint die Angst alles einzunehmen und es fällt schwer, klar zu denken.

Doch so intensiv Angst auch sein mag – sie ist nicht die Realität.

Angst ist ein Gefühl. Ein sehr starkes Gefühl. Aber sie definiert nicht, wer du bist.


Angst möchte dich schützen.

Angst hat grundsätzlich eine wichtige Aufgabe. Sie warnt uns vor Gefahren und hilft uns, in bedrohlichen Situationen schnell zu reagieren.

Problematisch wird es dann, wenn unser Nervensystem Alarm schlägt, obwohl im gegenwärtigen Moment keine tatsächliche Gefahr besteht.

Der Körper reagiert dennoch, als wäre Bedrohung vorhanden.

Typische Anzeichen können sein:


  • Herzrasen

  • Schweissausbrüche

  • innere Unruhe

  • Engegefühl in der Brust

  • Zittern

  • Erstarren oder Rückzug


Diese Reaktionen sind Ausdruck eines überaktivierten Alarmsystems – nicht ein Zeichen dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt.


Du bist nicht deine Angst.

Ein wichtiger Schritt besteht darin, zu erkennen:

Du bist nicht die Angst.

Du erlebst Angst.

Das mag auf den ersten Blick wie ein kleiner Unterschied wirken, doch er verändert vieles.

Sobald du beginnst, die Angst bewusst wahrzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen, entsteht Raum zwischen dir und dem Gefühl.

Raum für Beobachtung.

Raum für Verständnis.

Raum für Veränderung.


Eine hilfreiche Frage in schwierigen Momenten

Wenn Angst auftaucht, kann folgende Frage unterstützen:

Bin ich in diesem Moment tatsächlich in Gefahr?

Nicht morgen.

Nicht irgendwann.

Sondern jetzt.


Diese Frage hilft dabei, den Blick wieder auf die Realität zu richten und den automatischen Alarmmodus zu hinterfragen.

Oft zeigt sich dabei, dass die Angst zwar sehr präsent ist, jedoch keine unmittelbare Bedrohung besteht.


Angst kann sich verändern.

Viele Ängste entstehen nicht zufällig. Sie entwickeln sich aus Erfahrungen, Erlebnissen oder erlernten Mustern.

Die gute Nachricht:

Was gelernt wurde, kann auch verändert werden.

Mit mehr Bewusstsein, neuen Erfahrungen und der richtigen Unterstützung ist es möglich, den Umgang mit Angst nachhaltig zu verändern und Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit zu entwickeln.


Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.

Manchmal ist es hilfreich, die Ursachen hinter wiederkehrenden Ängsten genauer zu betrachten und alte Muster zu lösen.

Mit Hypnose, Coaching und achtsamer Begleitung können neue Perspektiven entstehen und Wege gefunden werden, die wieder mehr Freiheit, Vertrauen und Lebensqualität ermöglichen.

Gerne begleite ich dich dabei.

Herzlichst

Tina



Frau sitzt auf dem Boden. Beine angezogen, Hände vor dem Gesicht.
Angst & Panik

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© 2026 by Tina Rüegg

Pure Inside - Tina Rüegg

Zertifizierte Hypnosetherapeutin, Coach Positive Psychologie, Coach Autogenes Training, Coach NLP Master

Gemeinschaftsatelier Pure Inside, St. Gallerstrasse 18 / 1.OG, 8500 Frauenfeld / Thurgau

+41 78 848 27 66 

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